Donnerstag, 2. Mai 2013

Tobi, die Nixe


Heute habe ich einen größeren Umweg nach Rhumspringe gemacht. Namensgeberin für diesen Ort ist die sagenumwobene Rhumequelle, schon vor 6000 Jahren ein von Menschen verehrter Ort. Aus dem Quelltopf strömen zu manchen Zeiten über 5 Kubikmeter Wasser pro Sekunde (!!!). Die Strömung von unten ist dabei so stark, dass man nicht untergehen kann. Als angehender  Erdkundelehrer musste ich diese Karsterscheinung natürlich genauer erkunden, d.h. Badehose an und rein ins kühle Nass. Naja,ganz so einfach war es leider nicht. Nach einem Gespräch mit dem Kioskbesitzer folgte eine längere Überleg-Phase. Nach dem umziehen schließlich eine von Schnappatmung begleitete Akklimatisationsphase im noch hüfthohen 8ºC kalten Wasser. "Sie haben ein Telefon?", vergewisserte ich mich beim Kioskbesitzer, der schon auf der anderen Seite zum Beweisfoto angesetzt hatte. Dann ging es los! Die Beschreibung "wie 1000 Nadelstiche" ist wirklich passend. Zum Treibenlassen auf der Strömung, hatte ich dann wirklich keinen Nerv mehr. Trotzdem bin ich jetzt um eine Erfahrung reicher. Welcher Erdkundelehrer kann schon von sich behaupten, in einer Karstquelle gebadet zu haben...

1 Kommentar:

  1. Da krieg' ich blos vom Lesen schon Schnappatmung ....

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